Vom goldenen Schnitt einer Geschichte

Interview mit Nina Weger

Interview mit Nina Weger
Helden wie Opa und ich

„Helden wie Opa und ich“ von Nina Weger

Kinderbuchautorin Nina Weger spricht im Interview über die Bedeutung von Struktur und Recherche für das Schreiben, ihre Liebe zum Zirkus und warum sie froh ist, nicht Pädagogik studiert zu haben.

Ein Vater, der mit Pralinen Golf spielt, eine Schwester, die sich für eine Indianerin hält und ihr Tipi im Flur aufschlägt und schließlich ein Opa, der plötzlich meint, er sei der liebe Gott – Nina Weger debütierte 2012 als Kinderbuchautorin mit einer rasanten Geschichte über eine ziemlich verrückte Familie. Doch nicht nur „Helden wie Opa und ich“ kennzeichnet ein überbordender Einfallsreichtum. Auch ihre weiteren Bücher wie „Ein Krokodil taucht ab“ oder „Trick 347“ bestechen durch ihre fantasievollen Plots und ihren kreativen Charme.

Originell ist auch der Werdegang von Weger selbst. So erwog sie ernsthaft eine Karriere beim Zirkus und tourte eine zeitlang als Seiltänzerin durch die Lande. Seit 2005 leitet sie ehrenamtlich den preisgekrönten Kinderzirkus Giovanni.

 

Das Interview führte Philippe Patra im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2017. Weitere Informationen zu Nina Weger finden Sie hier oder unter www.clubderheldinnen-buecher.de.


Philippe Patra // © privat

© privat

Philippe Patra studierte Web-Journalismus, Theologie und Content Management in Münster und Leipzig, ist freier Online-Journalist, Multimedia-Storyteller und Texter. Er arbeitete unter anderem für Misereor, Unicef und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Als Nordlicht im Exil tendiert sein roter Faden ins Blaue, flattert bei West bis Nordwest wahlweise mit 48 Kilohertz, 25 Bildern pro Sekunde oder auch in fünf Akten und mag sich das Staunen einfach nicht abgewöhnen.

Er bloggt an dieser Stelle regelmäßig zu Themen rund ums Storytelling in den Kategorien „Best Cases“ und „Interviews“.